Vielleicht sind wir nie wirklich geflogen

//Vielleicht sind wir nie wirklich geflogen
116 Shares

Was zur Hölle ist los mit diesen Idioten? Zerstören und plündern, das hat nun wirklich nichts mehr mit #blacklivesmatter zu tun. Das ist sinnlose Gewalt, auf’s Schärfste zu verurteilen.

Nö.

Was derzeit auf den Straßen passiert ist weder sinnlos, noch zu verurteilen. Es ist einfach ein Symptom unserer gescheiterten Gesellschaft, so wie beispielsweise auch hungernde Kinder in Afrika.

Letztlich sind es Menschen ohne Geld oder Perspektive. Menschen, die ihre Macht als Kollektiv realisieren.

Menschen, die 2 Jobs hatten, aber dennoch nicht genug verdienten, um vernünftig leben zu können. „Working poor“, wie man sie im Englischen nennt.

Ich schreibe „verdienten“, weil viele dieser Menschen – 40 Millionen um genau zu sein – gerade eben sogar diese, ihre, beschissenen Jobs verloren haben, nämlich, als uns die Coronahysterie übermannte.
Menschen, am Rattenschwanz eines Wirtschaftssystems das einige Wenige bevorzugt, und zwar auf Kosten der leidenden Mehrheit.

Menschen, die sich tagtäglich erniedrigen lassen müssen, vom kapitalistischen Versprechen, dem amerikanischen Traum, welcher ihnen perfiderweise permanent vor die Nase gehalten wird, durch nie endende Medienpropaganda in Form von Nachrichten, Film und Fernsehen, obwohl sich dieser Traum für die meisten wohl nie verwirklichen wird.

Bis dato war die Propagandamaschinerie ziemlich erfolgreich darin, uns unter Kontrolle zu halten. Besonders effektiv ist hierfür das Märchen der Demokratie. Es besagt, dass wir – das Volk – tatsächlich die Macht haben, dass wir jederzeit für Veränderung stimmen könnten.

Allerdings ist das eine glatte Lüge.

Tatsächlich ist gelebte politische Vertretung schon lange tot. Von links nach rechts, es sind immer dieselben leeren Worthülsen, immer das gleiche nichtssagende Geschwafel. Vollkommen bedeutungslos und überflüssig.

Was folgt ist ein Gefühl der Ohnmacht, welches sich schleichend in kochenden Hass umschlägt. Weil der gesellschaftliche Topf jedoch fest verschlossen ist, wird der Druck nur immer stärker. Es entsteht ein Pulverfass, welches uns nun gerade spektakulär um die Ohren zu fliegen droht.

Das war zu erwarten.

Und es gibt nichts was man dagegen tun könnte. Keine unserer gesellschaftlichen Probleme lassen sich innerhalb dieses Systems lösen. Weder indem man das Militär auf die eigene Bevölkerung hetzt, noch durch ein bedingungsloses Grundeinkommen, welches in einem verzweifeltem Versuch, das Aufbegehren zu stoppen, wohl irgendwann angeboten wird. Viel zu wenig, viel zu spät.

Unsere Gesellschaft ist schon lange krank, und hat dabei längst den Planeten angesteckt, welcher mittlerweile darunter zu zerbrechen droht.

Vielleicht ist es kein Zufall, dass wir uns permanent gegenseitig fragen, „wie geht es dir“, so als wären wir ein Haufen Patienten, die einander Fieber messen.

Dieser problematische Zustand macht uns hilf- und ratlos. Der rasante Verfall unseres Lebensraums verstärkt diese Gefühle nur. Manchmal wirkt es, als ob unsere Gesellschaft nur noch durch die Illusion einer unmittelbar bevorstehenden Heilung zusammengehalten wird, zu der alle sozialen Atome verzweifelt hinströmen.

Heilung von Rassismus
Heilung von Diskriminierung
Heilung von Krieg und Hunger
Heilung der globalen Zerstörung

In dem Moment, in dem wir realisieren und uns eingestehen müssen, dass wir überhaupt nichts heilen, sondern – im Gegenteil – immer mehr Fleischwunden verursachen, ist der soziale Vertrag fristlos aufgekündigt. Chaos entsteht.

Keine Antidepressiva, Psychopharmaka oder Amphetamine der Welt können diese Entwicklung aufhalten. Sie konnten das Unvermeidliche immer nur hinauszögern…

Das Problem geht sehr tief.

Im Kern stellt sich die Frage, wer wir Menschen sind, bzw, was unsere Rolle auf dieser Welt ist.

Das kapitalistische System definiert uns als Arbeiter und Konsumenten, und als solche machen wir beides, die Fundamente dieser Gesellschaft aufzubauen, als auch zu erhalten. Diese Idee hat eine sehr lange Tradition. Sie wurde schon unseren Eltern, Großeltern und vielen anderen Generationen eingetrichtert, und zwar so fest und überzeugend, dass sie letztlich nie zur Debatte stand. Im Laufe der Zeit hat sie uns komplett verändert, durch methodische Zerstörung von all jenem, das nicht der Kategorie Arbeit zugeordnet werden kann:

Unsere Selbstwahrnehmung, Familienbande, und – allgemein – die Bedeutung der Gesellschaft.

Paradoxerweise, jetzt, wo Arbeit über sämtliche andere Formen des Existierens triumphiert hat, wird sie zunehmend überflüssig. Automatisierung, Relokalisierung, Mechanisierung und Digitalisierung haben den Faktor Mensch bei der Güterproduktion de facto obsolet werden lassen.

Kleine Notiz am Rande>
Vor 100 Jahren dachte man, dass heutzutage niemand mehr arbeiten müssen würde, weil die Maschinen alles für uns erledigen würden. Nun, die Prophezeiung ist zumindest teilweise spektakulär eingetroffen, Maschinen verrichten tatsächlich die meiste Arbeit, jedoch proftieren von der gesteigerten Effizienz pro Arbeitskraft nur wenige, während der Großteil der Arbeiter nach wie vor ausgebeutet wird.

Wir haben eine Gesellschaft voller Arbeiter, aber ohne Arbeit, und ohne Geld, um sich die Ablenkungen des kapitalistischen Systems leisten zu können, sowie – und das ist der Knackpunkt -, ohne jegliche Perspektive oder Anleitung, wie man denn eventuell auch anders leben könnte.

Ich war diesem, unserem, System immer kritisch gegenüber eingestellt. Es macht für mich einfach wenig Sinn. Es ist kein natürliches, sondern angelerntes Verhalten.

Beispiele

1. Die Pubertät

Kinder sind großartige Lehrer. Sie kommen unbelastet auf diese Erde, vollkommen ahnungslos hinsichtlich der Prinzipien, die die Grundpfeiler unseres Gesellschaftsgefüges ausmachen (welche sich mit ARBEIT – WACHSTUM – HERRSCHAFT zusammenfassen lassen). Wie bereiten wir sie auf ihr Leben vor?

Nun ja, unsere Gesellschaft ist ein komplexes Gebilde, weswegen die uns angeborenen Instinkte kaum dabei helfen, unser Überleben zu gewährleisten. Nahrung benötigt zwar noch immer lediglich Sonne, Wasser und Erde, um zu wachsen, wurde jedoch weggesperrt, und ist nur für all jene verfügbar, die sich dem bestehenden System unterordnen.
Um unserem Nachwuchs die Regen des Spiels beizubringen, stecken wir sie in Institutionen / Erziehungsanstalten, sogenannte „Schulen“, wo ihre anfängliche Unschuld schnell den vielen und komplexen Anforderungen der modernen Gesellschaft zum Opfer fällt, welche ihnen Stunde für Stunde, Tag für Tag und Jahr für Jahr eingedrillt werden.

Zu Beginn freuen sich die armen kleinen Racker noch über ihre „Ausbildung“. Nicht verwunderlich, schließlich wurden sie von Menschen die sie lieben und denen sie vertrauen dort hingesteckt. Stolz und lächelnd posieren sie am ersten Schultag für die Kamera.

8 Jahre später

Die meisten dieser vormals fröhlichen Kinder sind mittlerweile voller Ärger und Frust. Sie lehnen das Lebensmodell, welchem sie sich unterordnen sollen, vehement ab. Das äußert sich in schwarzer Kleidung, bunt gefärbten Haaren, Drogenkonsum, oder anderen destruktiven Tätigkeiten, die dabei helfen sollen, ihrem Protest Ausdruck zu verleihen.

So sehr sie sich jedoch auch bemühen, letztlich ist es ein Kampf, den sie nicht gewinnen können. Schließlich gibt es eine Vielzahl psychologischer Ideen und Konzepte, die dabei helfen, den Willen dieser Rebellen zu brechen, und sie dann endgültig in die Gesellschaft einzugliedern.

Ziemlich effektiv, muss man sagen, und so kommt es, dass die meisten zum Universitäts- oder Berufsantritt schon wieder brav ein bittersüßes Lächeln zur Schau tragen.

2. Die Mid-life-crisis

Vielen wird das Lächeln jedoch bald wieder aus dem Gesicht fallen. Oft so circa 15 Jahre später, wenn sich ein weiteres psychologisches Phänomen bemerkbar macht: Die Lebensmittelpunktkrise.

Zu diesem Zeitpunkt sind die meisten bereits mehr oder weniger wichtige Zahnräder in der Gesellschaft. Nachhaltige Zufriedenheit hat sich jedoch oft dennoch nicht eingestellt, im Gegenteil, viele sind in dieser Lebensphase von Zweifeln und Bedauern geplagt.

„Das kann doch nicht alles gewesen sein. Was ist der Sinn des Lebens?“

Wie schon in der Pubertät, hat das System auch in diesem Fall entsprechende Lösungen parat. Erleichterung bieten zB adrenalinstimulierende Aktivitäten oder Produkte, welche kurzfristig erfolgreich ein Gefühl der Spannung und Sinnhaftigkeit vermitteln. Wenn man Glück hat, lässt sich dieses Gefühl bis zur Pension mitnehmen, wenn es dann, ENDLICH FREIHEIT, heißt. Ironischerweise ist das Gehirn zu dem Zeitpunkt schon dermaßen durchgewaschen, die Arbeit ein so integraler Teil des Lebens geworden, dass man selbige dann eigentlich gar nicht freiwillig aufgeben will. Was soll man denn so tun den ganzen Tag, ohne Arbeit?

3. Der Tod

Erst kurz vor dem Tod scheinen wir unsere Fehler nochmal klar zu erkennen und so wird am Sterbebett der letzte Atemzug oft mit den Worten, „Ich wünschte ich hätte nicht so viel gearbeitet“, ausgehaucht (https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2012/feb/01/top-five-regrets-of-the-dying).
Diese weisen Worte verhallen jedoch zumeist ungehört von den jüngeren Generationen. Sie sind vollends damit beschäftigt / überfordert, die Karriereleiter hinaufzuklettern, und haben nie gelernt auf die Älteren zu hören, welche vereinsamt in Altersheimen dahinvegetieren.

Ok, übertreibe ich? Vielleicht ist das ja eigentlich alles ganz normal. Also, so wie man leben sollte?

Nun, warum gibt es keine Pubertät, keine Lebenskrisen, keine Burnouts bei den Urvölkern? Auch die müssen ihre Kinder auf die Welt vorbereiten, ihnen das Überleben lernen. Allerdings erfordert es keine jahrelange Gehirnwäsche, und wird von den Betroffenen auch nicht abgelehnt.
Stimmt irgendwie nachdenklich, hm?

Zusammenfassend, haben wir ein System welches

• nicht alle ihrer Mitglieder ernähren kann,
• unseren Lebensraum vernichtet und somit unsere Existenz bedroht,
• uns oft unglücklich sein, und den Sinn des Lebens hinterfragen lässt.

Also ich persönlich finde es in Anbetracht dessen nicht verwunderlich, dass Städte brennen und Menschen rebellieren.

Die Krone der Schöpfung

Die große Frage, die sich stellt ist, wie soll man denn nun leben? In diesem Text schreibe ich oft vom “kapitalistischen System“. Liegt darin das Problem?

Bis vor nicht allzu langer Zeit, hätte ich das ohne Zögern bejaht. Mittlerweile bin ich mir aber nicht mehr so sicher, nicht zuletzt dank eines unglaublichen Buches namens Ishmael – von Daniel Quinn. Jeder sollte es lesen!

Im Mittelpunkt steht die Frage unserer Rolle auf diesem Planeten.

Wenn ich aus dem Fenster blicke, sehe ich einen Betondschungel, so weit mein Auge reicht. Wir Menschen sind zweifellos an der Spitze der Nahrungskette. Um unsere immer weiter explodierende Population ernähren zu können, müssen wir immer mehr Land kultivieren, immer mehr Tiere verdrängen und töten.

Ist das falsch oder einfach die Rolle die uns auf diesem Planeten zu Teil kommt? Sind wir die Krone der Schöpfung? Ist sämtliches Leben auf dieser Erde nur für unseren Nutzen da? Ist es gerechtfertigt, dass wir Menschen soviel Platz einnehmen, letztlich, weil wir uns weigern zu sterben, so wie alle anderen Lebewesen auch.

Ja, letzteres ist der Kern des Problems. Wir wollen nicht sterben, und wir glauben, nicht sterben zu müssen. Bis jetzt waren unsere diesbezüglichen Bemühungen sehr erfolgreich. Unsere Lebenserwartung hat sich im letzten Jahrhundert verdoppelt. Jeden Tag gibt es zweimal soviele Geburten wie Sterbefälle.

Wir scheinen auf dem besten Weg zu sein, den Kreislauf des Lebens besiegen zu können. Wissenschaftler glauben, dass jene die in 30 Jahren noch am Leben sind, möglicherweise für immer leben könnten, dank Fortschritte in Medizin und Forschung (Alphabet, der Mutterkonzern von Google, spielt dabei eine wichtige Rolle).

Zwar erkennen wir die Probleme unserer Welt und Gesellschaft, jedoch scheint „Flucht nach vorne“, der vorherrschend akzeptierte Lösungsansatz zu sein. Mehr Wachstum, mehr Fortschritt, mehr Technologie, damit sollten sich sämtliche Herausforderungen lösen lassen. Selbst wenn das bedeutet, dass wir einen neuen Planeten finden müssen.

Irgendwie verrückt, oder etwa nicht?

Um zu illustrieren, warum das unter Umständen falsch sein könnte, möchte ich eine kurze Geschichte aus Ishmael nacherzählen:

Die Götter haben diese Planeten und alles Leben auf ihm erschaffen und waren sehr zufrieden mit ihrer Schöpfung. Eines Tages hören sie das Geschrei einer Gazelle, welche von einem Löwen gejagt wird.

„Hilfe, Hilfe, ich will leben“, schreit die Gazelle in Richtung Himmel.

Die Götter sind voller Mitgefühl mit der wunderschönen Kreatur, und gewähren ihr den Wunsch, indem sie sie von den Klauen des Raubtieres retten. Zufrieden mit ihrer Entscheidung, lehnen sie sich wieder zurück, und beobachten weiter ihre Schöpfung. Kurz darauf hören sie abermals einen Hilferuf, diesmal von einem Löwen.

„Hilfe, Hilfe, ich will leben, und dafür muss ich die Gazelle essen“.

Selbstverständlich sympathisieren die Götter auch mit dem großartigen Löwen, haben jedoch die arme Gazelle nicht vergessen. Wer soll leben, wer soll sterben? Nach langem Nachdenken kommen sie zu einem Ergebnis.

Sie bestimmen, dass die Gazelle ein Recht auf Leben hat, und zwar heute. Aber auch der Löwe hat ein Recht auf Leben, und zwar morgen, selbst wenn er dafür dann die Gazelle töten muss, welche jedoch einen bereits einen schönen Tag erleben durfte.

Voila, der Kreislauf des Lebens, das Gesetz der Natur war geboren.

Wir dürfen leben, und wir dürfen töten um zu leben, allerdings müssen wir früher oder später auch sterben, und Platz machen, für die vielen anderen Lebewesen, die auch ein Recht auf Leben haben.

Unsere Weigerung, dieses Gesetz zu akzeptieren, unsere Bestrebungen, immer länger und zahlreicher zu leben, haben zu einem massiven Ungleichgewicht geführt, welches nun unser aller Lebensraum bedroht.

Manche werden hier jetzt wohl widersprechen, ich meine, vielleicht sind wir ja wirklich die Krone der Schöpfung, warum sind wir sonst überhaupt so weit gekommen? Könnte es nicht sein, dass Klimawandel, Hungersnöte und soziale Unruhen letztlich nur kleine Stolpersteine sind, während unserer ansonsten sehr beeindruckenden Transformation von Jägern und Sammlern zu der hochentwickelnden Gesellschaft, in der wir heute leben?

Wir sind kometenartig aufgestiegen, von mitunter den Rängen der Tiere, zu den unangefochtenen Herrschern dieser Welt. Vielleicht ist das unsere wahre Bestimmung, und unser bisheriger Erfolg bestätigt uns darin. Vielleicht sind wir erfolgreich und berechtigt ausgetreten, aus dem Kreislauf des Lebens, ansonsten wären wir doch nie soweit gekommen.

Ich persönlich bezweifle das, und werde dies mit einer weiteren Geschichte aus Ishmael unterstreichen. Sie handelt vom Gesetz der Schwerkraft, bzw, vom Traum vom Fliegen:

Vor langer Zeit beobachteten wir die Vögel, voller Sehnsucht, so wollten wir doch wie sie frei durch die Lüfte fliegen. Das schaff ich doch mit links, dachte sich ein abenteuerlustiger Erfinder, und macht sich sogleich ans Werk. Er bastelt eine Flugmaschine, im Endeffekt ein Fahrrad mit behelfsmässigen selbstgebauten Flügeln. Die Menschen im Dorf warnen ihn vor dem Unterfangen. Wir Menschen könnten nicht, und werden nie, fliegen wie die Vögel. Der Erfinder ignoriert die Kritiker und arbeitet unermüdlich weiter. Schließlich ist er fertig. Er radelt das „Fluggerät“ einen Berg hinauf. Von dort fährt er so schnell er kann in Richtung eines Abgrundes.
Sowie er den Boden unter den Füßen verliert, macht sich Euphorie breit.

„Ich habe es geschafft, ich fliege, ich fliege“, schreit er in die Welt. „Ich habe doch gesagt, ich werde es schaffen“.

Während er Richtung Boden stürzt, sieht er die Leichen und Wracks von vorangegangenen Flugversuchen. „Ha, ich bin besser als die“, denkt der Erfinder. „Ich bin in der Luft und fliege“. Einen kurzen Moment später, prallt er am Boden auf und ist tot.

Also, dieser Mensch dachte, er hätte das Gesetz der Schwerkraft überwunden, dabei ist er tatsächlich nie geflogen, sondern immer nur abgestürzt. Für einen kurzen Augenblick konnte er sich aber einreden, dass er tatsächlich fliegen könne.

Vielleicht ist das unsere derzeitige Situation. Wir denken der Kreislauf des Lebens betrifft uns nicht mehr, und das einziges Indiz ist unser bisheriger Erfolg, uns diesem Kreislauf zu entziehen.

Nun, vielleicht sind wir auch nie wirklich geflogen, sondern immer nur abgestürzt, hier, an der Spitze der Nahrungskette….

Meet Florian 

Florian started Calm and Storm. So, who is this guy, and what the hell does he want from us? A friend once said, Florian is different. Fabulously, unapologetically and sometimes even embarrassingly different. Alright, you know what? You know, and I know you know, so let’s cut the bullshit… [Click to read more]

116 Shares
2020-06-11T10:14:02+00:00Categories: Articles|Tags: , , |

I would love to hear what you think

avatar